DOPPELSPENDE
(EIZELLE UND SPERMA)

Wir tun alles dafür, dass Sie eine gute Erfahrung haben.

EIZELLSPENDE

Empfang von Eizellspende

Diese Anleitung ist für Paare oder Alleinstehende gedacht, bei denen die Frau mit Eizellen behandelt wird, die von einer anderen Frau gespendet wurden.

In Dänemark ist es erlaubt, Spendereizellen mit dem Sperma des Mannes der Empfängerin oder mit Spendersperma zu befruchten.

In Verbindung mit der einer Doppelspenden-Behandlung muss mindestens eine/r der Spender/innen nicht anonym sein.

Wer kann Spendereizellen erhalten?

Die Eizellspende wird bei folgenden Frauen angewandt:

  1. Frauen, bei denen früh die Wechseljahre aufgetreten sind und die daher keine Eizellen mehr produzieren.
  2. Frauen, die das Turner-Syndrom haben und ohne Eierstöcke auf die Welt gekommen sind.
  3. Frauen, denen die Eierstöcke aufgrund einer Krebs-, Endometriose- oder Infektionskrankheit entfernt wurden.
  4. Frauen, deren eigene Eizellen nicht zu einer Schwangerschaft führen können.
  5. Frauen unter 46 Jahre.

Welche Anforderungen stellen wir an die Frau, die die Eizellen spendet?

  1. Die Frau darf höchstens 35 Jahre alt sein.
  2. Die Frau muss physisch und psychisch gesund sein.
  3. Die Frau muss aus einer gesunden Familie ohne bekannte Erbkrankheiten stammen.
  4. Die Frau muss auf Leberentzündung (Hepatitis B und C), Aids (HIV) und Syphilis untersucht worden sein. Diese Tests dürfen bei der Eizellentnahme höchstens einen Monat alt sein.
  5. Bitte beachten Sie, dass die Frau nicht darauf untersucht wurde, ob sie eine Erbkrankheit in sich trägt, da dies praktisch unmöglich ist.

Erste Beratung vor dem Empfang der Eizellspende

Bei dieser Beratung werden wir eine Patientenakte eröffnen und Sie über die Eizellspendenprozedur informieren. Wir führen eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter und Eierstöcke durch und legen anschließend einen Plan für Ihre Behandlung fest.

Wir sprechen über Ihre eventuelle vorhergehende Kinderwunschbehandlung, die wir verwenden, um die ideale Behandlung für Sie maßzuschneidern. Wir bitten Sie daher um eine Kopie von früheren Patientenakten, die Sie uns am besten vor dem ersten, unverbindlichen Gespräch zusenden.

Die Frau erhält ein Rezept für:

Hormone zur Stimulierung von Spenderin und sich selbst.

Sperma vom Partner

In Verbindung mit der Eizellspende muss der Mann im Voraus eine Spermaprobe abgeben, die zur Befruchtung der Spendereizellen eingefroren wird. Die Spermaprobe kann hier in der Klinik gemacht oder von Zuhause aus mitgebracht werden, falls die Transportzeit unter einer Stunde beträgt. Einen Becher für die Spermaprobe können Sie in der Klinik erhalten. Die Spermaprobe muss während der Transportzeit warmgehalten werden (unter dem Mantel, damit sie nicht abkühlt).

Spendersperma

Verwendet werden kann anonymes Spendersperma von der European Sperm Bank, von dem wir stets einen repräsentativen Vorrat haben.

Bei Bedarf oder auf Wunsch kann nicht-anonymes Spendersperma von der European Sperm Bank, Croys oder der Samenbank SellmerDiers auf Rechnung des Paares/der Frau bestellt werden. Wir können das Sperma gegen eine jährliche Gebühr aufbewahren (siehe geltende Preisliste).

Hormonbehandlung für Eizellempfängerin (Rezipientin) mit regelmäßigem Menstruationszyklus

Wenn Sie darüber informiert wurden, dass eingefrorene, befruchtete Eizellen bereit sind, können wir den Embryotransfer planen. Zunächst braucht die Frau keine Hormone einzunehmen, sondern nur nach 10 bis 12 Tagen zu einer Ultraschalluntersuchung zu kommen, damit das Wachstum der dominierenden Eibläschen im Blick behalten können. Wenn diese eine Größe von 17 bis 20 mm erreichen, wird eine Eisprungspritze (zumeist Ovitrelle 250 Mikrogramm) verabreicht. Der Embryotransfer erfolgt dann 1 Woche später. Alle erhalten danach eine Ovitrelle-Spritze, 12 Klicks am Tag des Embryotransfers und 12 Klicks 4 Tage später, um die Hormonproduktion zu sichern. Wenn der Arzt es als nützlich ansieht, muss außerdem Progesteron in Form von Crinone-Gel oder Lutinus nach Schema und bis zum Schwangerschaftstest 12 Tage später genommen werden. Sie führen selbst einen Urintest durch, machen aber außerdem einen Bluttest bei Ihrem Hausarzt oder einem nahegelegenen Krankenhauslabor.

Hormonbehandlung für Frauen, die selten oder nie Menstruation haben

Wenn Sie darüber informiert wurden, dass eingefrorene, befruchtete Eizellen bereit sind, können wir den Embryotransfer planen. Die Schleimhaut wird mit Hilfe von Östrogen aufgebaut und empfangsbereit gemacht. Sie nehmen Östradiol 2 mg (3 Tabletten zur Nacht) oder wenden Östrogenpflaster (2 x 75 Mikrogramm alle zwei Tage) an, um die Schleimhaut aufzubauen.

Nach etwa 10 Tagen Behandlung kommen Sie zu einer Ultraschalluntersuchung. Wir kontrollieren, ob die Gebärmutterschleimhaut bereit ist, um die befruchtete Eizelle zu empfangen. Hat sie ein korrektes Aussehen und eine entsprechende Dicke, ermitteln wir gemeinsam einen passenden Tag für den Embryotransfer. 6 Tage vor dem Transfer ist mit der Verwendung von Crinone oder Lutinus nach der Gebrauchsanleitung zu beginnen.

Nach dem Embryotransfer nehmen Sie die nächsten 12 Tage weiter Östradiol-Tabletten ein oder verwenden Östrogenpflaster sowie Crinone oder Lutinus nach dem Zeitplan. Danach führen Sie bei Ihrem Hausarzt eine Schwangerschaftsbluttest durch. Es ist wichtig, dass Sie weiter alle Hormone einnehmen, bis Sie ein Ergebnis des Schwangerschaftstests haben, ganz egal was ein eventueller Urintest ergeben hat.

Wenn wir Eizellen für Sie haben

Wenn eine Eizellspende für Sie vorhanden ist, rufen wir Sie an geben Ihnen Anweisungen für den Start der Einnahme von Östradiol oder einer Untersuchung nach dem eigenen Zyklus.

Embryotransfer mit Eizellspende

Der Embryotransfer erfolgt wie bei einer normalen gynäkologischen Untersuchung.

Die Eizelle wird mit einem dünnen Kunststoffkatheter, der durch den Gebärmutterhalskanal geführt wird, in die Gebärmutter eingeführt. Eine Pflegekraft untersucht gleichzeitig mit Ultraschall den Bauch, so dass wir den Katheter verfolgen und die richtige Platzierung der Eizelle gewährleisten können. Die Prozedur verläuft in der Regel vollständig ohne Beschwerden. Kommen Sie mit einer halbvollen Blase, d. h. lassen Sie zwei Stunden vorher Wasser und trinken Sie 1 bis 2 Stunden vor dem Embryotransfer ein großes Glas Wasser. Eine volle Blase hat den Vorteil, dass das Ultraschallbild viel deutlicher ist und der Winkel zwischen Gebärmutterhals und Gebärmutterhöhle begradigt ist, was den Embryotransfer erleichtert.

Nebenwirkungen einer Behandlung mit Crinone und Östradiol

Einige Frauen werden bei der Verwendung von Crinone einen klumpigen, gräulichen Ausfluss aus der Scheide erleben. Überschüssige Reste sollten morgens im Bad entfernt werden.

Da Sie mit einer relativ großen Dosis des weiblichen Geschlechtshormons Östradiol behandelt werden, können Nebenwirkungen in Form von Müdigkeit, Wasser in den Beinen, Brustspannen und Blähungen sowie ziehende Schmerzen im Unterleib auftreten.

Verhaltensvorschriften nach dem Embryotransfer mit Eizellspende

Nach dem Embryotransfer müssen Sie sich einige Tage Ruhe nehmen und ggf. krankmelden, bis sich die Eizellen 1 bis 2 Tage später eingenistet haben. Die Eizellen sind nur 1/10 mm groß und können nicht aus der Gebärmutter herausfallen. Wir empfehlen aber, 2 Wochen lang auf hartes Training, Schwimmen und Wannenbäder zu verzichten. Geschlechtsverkehr kann nach einer Woche wieder aufgenommen werden.

Wenn der Schwangerschaftsbluttest nach dem Transfer einer Eizellspende positiv ist

Fällt der Schwangerschaftstest positiv aus, wird die Behandlung mit Östradiol und Crinone für weitere 6 Wochen bis zur 10. Schwangerschaftswoche fortgesetzt. Frauen, die im natürlichen Zyklus behandelt werden, nehmen keine Hormone oder setzen mit Crinone nach Vereinbarung fort. Die Schwangerschafts-Ultraschalluntersuchung wird 3 bis 4 Wochen nach einem positiven Test vorgenommen.

Der Embryo wird nicht dadurch beschädigt, dass Sie zu Beginn der Schwangerschaft Hormone nehmen.

Falls der Schwangerschaftstest negativ ist

Falls der Schwangerschaftstest negativ ist, setzen Sie Östradiol und Crinone ab. Einige Tage später wird eine Blutung auftreten. Frauen, die einen Embryotransfer im natürlichen Zyklus erhalten haben, bekommen in der Regel eine Blutung, wenn sich die Eizelle nicht eingenistet hat. Mit Crinone kann diese Blutung aussetzen, und es sollte nach einem negativen Test nicht weiterverwendet werden.

Falls es mehrere eingefrorene Eizellen gibt, können Sie mit einer neuen Behandlung nach demselben Prinzip wie zuvor anfangen.

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